initiative main-taunus-sozialpass

2018 bereits 25% – das ist eine Verdreifachung!

Ein erheblicher Einschnitt für die Lebensführung, denn die HARTZ IV-Sätze sind
ja bereits als das MindestmaĂź des Bedarfs zum Leben definiert. Nach
Auffassung aller Sozialverbände garantieren Sie nicht mal diesen
Mindestanspruch, u.a. da sie unterhalb der von der EU definierten
Armutsgrenze liegen.
Und es betrifft nicht nur neue HARTZ IV-Bezieherinnen und -Bezieher. Auch
wachsende Familien bräuchten theoretisch eine größere Wohnung. Die
Wohnungsämter verweisen auf die Warteliste – „Rang 200“. Warten zwecklos.
Das Jobcenter verweist auf die Immobilienseiten des freien Wohnungsmarktes
fĂĽr die Wohnungssuche. Das ist wie jemand in die WĂĽste schicken, um Wasser
zu holen. Oder es gibt die Empfehlung sich in anderen Städten umzusehen -
oder anderen Kreisen. Irgendwo eine Wohnung suchen, wo die Mieten billiger
sind, seine Umgebung aufgeben, Bekannte und Freundschaften beenden.
Die zugelassenen Mietobergrenzen sind fĂĽr Neuanmietungen absolut ĂĽberholt,
seit 2010 festgenagelt.Obwohl der Kreis verpflichtet wäre die angemessenen
Unterkunftskosten anhand eines „vorrangigen schlüssigen Konzepts „ zu
ermitteln. SchlĂĽssig kann dieses Konzept ja wohl nicht sein. Und die Kommunen
haben auch ein (ökonomisches) Interesse den Anteil der Armen zu senken.
Hattersheims BĂĽrgermeister Schindling hat es auf den Punkt gebracht: Mit ihm
werde es keine neuen Sozialwohnungen geben, da die finanzielle Notlage
seiner Kommune zum Teil auf den hohen Anteil der Armen zurĂĽckzufĂĽhren sei.
So werden ausgegrenzte und benachteiligte Personen weiter diskriminiert.
Dass diese Menschen häufig MigrantInnen sind, zeigt den Stellenwert der
IntegrationsbemĂĽhungen. Die Aufforderung woanders hinzuziehen, ist das
Gegenteil von Integration, integriert sind sie hier.
Was muss getan werden?
Erstens: Die aktuellen „angemessenen Kosten“ sind zu erhöhen. Sie müssen
sich an den marktĂĽblichen Mietkosten orientieren, denn einen Markt fĂĽr
Sozialwohnungen gibt es nicht. Ein aktuelles „vorrangiges schlüssiges
Konzept“ist zu erstellen.
Zweitens: Hilfeempfänger verbleiben in ihren Wohnungen und das Jobcenter
übernimmt die tatsächlichen Kosten. Zwangsräumungen in Wohnungslosigkeit
sind zu verbieten.
Drittens: Die Kommunen ĂĽbernehmen wieder die FĂĽrsorgepflicht fĂĽr ihre armen
BĂĽrgerinnen und BĂĽrger und erwerben ausreichend Belegungsrechte aus
offenen Vermietungsangeboten. Davon gibt es Hunderte.

Im Auftrag des Vorstandes
Carlo Graf






Treffpunkt [nicht nur] für Betroffene
Alle 2 Wochen Mittwochs
von 17 bis 19 Uhr

Frankfurter Straße 43
(Am Autoberg)
657195 Hattersheim

Telefon: 06190 - 935712
maintaunussozialpass@Ullrich-graf.de

Nächstes Hartz IV-Cafe:

Mittwoch, den 06.März 2020
von 17 bis 19 Uhr.

Zunächst ausgesetzt

HARTZ IV Cafe










Das HartzIV Cafe ist offen fĂĽr jeden sozialpolitisch interessierten Menschen.


Insbesonder fĂĽr Hilfesuchende aus den
Bereichen Arbeitslosengeld, Hartz IV -
Bezieher,
Aufstocker in Hartz IV,
Geringverdiener und Rentner.

Hartz IV-Cafe: 

Haus St. Martin am Autoberg
Frankfurter Str. 43
65795 Hattersheim

immer Mittwochs im 14 tägigem Rhytmus
von 17.00 bis 19.00 Uhr



LEERE ÜBERSCHRIFT 1 > Am Essen sparen, um die Miete zu zahlen > 2018 bereits 25% – das ist eine Verdreifachung!