initiative main-taunus-sozialpass

presse

Hattersheim,den 01.10.2021

OFFENER BRIEF

31.12.Schonfrist beendet

Am 31.12.2021 endet das „Sozialschutzpaket III“ des Gesetzgebers. Diese
Regelung wurde zum Schutz der Hilfeempfängerinnen und -empfänger in Folge
von Covid-19 eingeführt. Ende der Schonfrist heißt, Hilfeempfängerinnen und -
empfänger im Hartz IV Bezug werden dann wieder vom Jobcenter aufgefordert,
ihre Mieten zu senken. 8,00€/qm Wohnfläche für Einzelpersonen und 7,50€ für
Mehrpersonen bedeutet das auch weiterhin im Main-Taunus-Kreis. Falls die
Vermieter die Mietabsenkung auf diese Obergrenze ablehnen, erfolgt nach
sechs Monaten die Kürzung der Mittel für die Unterkunft auf die besagte Höhe.
Ein Umzug in günstigeren Wohnraum ist bei uns im Kreis keine realistische
Option.
Was bleibt? Diese Menschen müssen dann aus ihren Mitteln zum Leben, das ist
das gesetzlich bestimmte Existenzminimum, den Mietanteil zuzahlen. Das
Minimum wird also nochmal minimiert. Und wie viele Hilfeempfänger sind
betroffen? Vor Corona, im Jahr 2018 waren es 25 % der
Sozialleistungsbeziehenden. Nach Ende der Schonfrist werden es nach
Ermittlung des Jobcenters für Arbeitslosengeld II-Beziehende 37,55 % sein.
37,55 % werden dann statt Lebensnotwendiges zu kaufen auf ihre Miete
draufzahlen.
Verantwortlich ist die Kreispolitik. Sie weigert sich beharrlich anzuerkennen,
dass die Mietobergrenzen nach zehn Jahren von der Mietpreisentwicklung
längst überholt sind. Ein Blick auf die Immobilienportale für Neuvermietungen
genügt. 10,00€/qm für Einzelpersonen und 9,50€ für Mehrpersonen ist schon
lange die Untergrenze am Mietmarkt. Und auf dieses Niveau müssen die
Mietobergrenzen umgehend angehoben werden. Die Kreistagsmehrheit muss
endlich die rechtlichen Verpflichtungen erfüllen nach Gewährleistung des
Existenzminimums durch Angleichung der Mietobergrenzen an der realen
Entwicklung des Mietmarktes im Kreis.
Im Auftrag des Vorstandes
Carlo Graf





Leserbrief im H�chster Kreisblatt, 30. April 2009

Hofheim-Pass: Theaterkarten f�r die H�lfte

[H�chster Kreisblatt, 21.11.2006]

Sozialpass-Initiative kritisiert Stadtparlament
[H�chster Kreisblatt vom 14.11.2006]

Hartz-IV-Caf� feiert einj�hriges Bestehen mit bitteren Erkenntnissen
[H�chster Kreisblatt vom 15.07.2006]


Wir bauen gerade unser Presse-Archiv neu auf.
In K�rze stellen wir weitere Artikel �ber unsere Arbeit sei 2005 online.

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HARTZ IV Cafe

HARTZ IV Cafe' am nächsten Mittwoch,den 31.08.2022.

Beginn 17:00, bis 19:00

Das Hartz IV Cafe' informiert und gibt Hilfestellung für ALG II
Empfänger und Menschen mit niedrigem Einkommen aktuell erweitert um
Niedrigrenten.

Um die Einhaltung der Corona-Regeln wird gebeten.
Ort: Hattersheim, Frankfurter Straße 43, im Haus für Wohnungslose.









Das HartzIV Cafe ist offen für jeden sozialpolitisch interessierten Menschen.


Insbesonder für Hilfesuchende aus den
Bereichen Arbeitslosengeld, Hartz IV -
Bezieher,
Aufstocker in Hartz IV,
Geringverdiener und Rentner.

Hartz IV-Cafe: 

Haus St. Martin am Autoberg
Frankfurter Str. 43
65795 Hattersheim

immer Mittwochs im 14 tägigem Rhytmus
von 17.00 bis 19.00 Uhr



HARTZ IV Cafe' am nächsten Mittwoch,den 31.08.2022. Beginn 17:00, bis 19:00 Das Hartz IV Cafe' informiert und gibt Hilfestellung für ALG II und Sozialhilfe -Empfänger und Menschen mit niedrigem Einkommen aktuell erweitert um Niedrigrenten. > presse